12. Februar 2017

Heimsieg gegen Dresden

  • Choreo

    Nette Choreo auf der Süd

  • Choreo

    Nette Choreo auf der Nord

  • Choreo

    Und Fahnenmeer auf der GG

Nach dem doch für viele überraschenden Sieg beim Tabellenführer Braunschweig , hieß es am Sonntag Heimspiel gegen Dresden. Immerhin Tabellenfünfter. Und wir waren nach wie vor Tabellenschlusslicht. Bis Abpfiff. Danach sah es anders aus. Endlich nach gefühlten Ewigkeiten (seit 8. Spieltag) die Rote Laterne abgegeben. Und mit drei 6 Punkte-Spielen vor Augen auf das erhoffte rettende Ufer nahe. Zumindest mit den zuletzt gezeigten Leistungen.

Die Anfahrt erfolgte per Bullis, da bereits im Vorfeld von Seitens der Bundespolizei Flaschen-Verbot an den Bahnhöfen ausgesprochen wurde und wir nicht unnötig in Stress mit möglichen anreisenden Dresden-Fans kommen wollten. Dom ist ja zum Glück noch nicht wieder.

Es war ein kalter Sonntag. Also gingen wir schnell ins Stadion auf die flauschig warme Tribüne. Der Gästeblock war mit rund 2600 Fans zum Anpfiff gutgefüllt. Auf der Süd und auf der Nord gab es ein richtig hübsche Choreo zu sehen. Siehe Fotos/Video oben.

Beide Teams waren zweikampforientiert und ließen nicht viele Chancen zu. Wobei der FC St. Pauli die besseren Chancen hatte und Dresden zu Fehlern zwang. So konnte Kyoung-Rok Choi einen Abspielfehler von Hauptmann in der 28. Minute ausnutzen und setzte sich gegen Müller und Modica durch. Sein Schuss aus 16 Metern landete unhaltbar flach rechts unten im Netz.

Zuvor hatten Bouhaddouz (18., 20.) und Nehrig (27.) bereits gute Chancen zum Führungstreffer. Mehrere Kommentatoren haben in den Nachberichten zuvor auch einen Elfmeter für Dresden gesehen, den Schiedsrichter Deniz Aytekin nicht gegeben hat. Ich habe die Wiederholungen mir genau angeschaut und ich komme eher zu dem Schluss, dass sich der Dresdner Berko über sein eigenes Bein und nicht über das Bein von Hornschuh stolpert. Gut gesehen von Aytekin. So ging es dann auch in die Pause.

Nach der Halbzeitpause setzte der FC St. Pauli nach. Bereits im Sturm wurde früh angegriffen und Dresden so weiter unter Druck gesetzt. Mittlerweile waren Thy und Buchtmann, der sein 100. Spiel in der 2. Liga bestritt (alle für den FC St. Pauli, Glückwunsch!), in die Partie gekommen. Das Pressing machte sich bezahlt. In der 58. Minute setzte Thy Modica an der eigenen Eckfahne fest. Zwar konnte sich der Dresdner befreien, blieb dann aber an Sobota hängen. Sein Abspielversuch landete bei Bouhaddouz, der den im Zentrum völlig freistehenden Sahin sah und anspielte. Sahin erzielte bereits zum vierten Mal das 2:0. Weiter so!

Durch den großen Jubel, keine Ahnung was genau passierte, bekam ich starke Kopfschmerzen und Übelkeit und von der restlichen Partie nicht mehr viel mit. In der Wiederholung waren aber auch keine wirklichen Chancen mehr zu sehen. Außer Sobotas von Thy unfreiwillig abgeblockter Schuss.

Auffallend war vor allem die Defensivleistung der Hamburger. Allen voran Kapitän Sobiech, der nur drei (kicker.de) Zweikämpfe verlor. Nun geht es am kommenden Wochenende gegen Bielefeld. Dann folgen Spiele gegen Karlsruhe und 1860. Weitere wichtige Spiele gegen direkte Konkurrenten.

Tore: 1:0 Choi (28.), 2:0 Sahin (58.)

Links

Weitere geschriebene Worte zum Spiel und der eigenen und der gegnerischen Choreo gibt es beim Übersteiger, Beeblebox, Niceguys, Grenzenlos Sankt Pauli und auf englisch Athens South End Scum. Fotos gibt es wieder sehr schöne bei Stefan Groenveld.